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Foto: Jürgen Wessendorf

Wolle Monno
Bass  

Patric Ampütte
Gesang und Gitarre  

Reinhard Monno
Schlagzeug 

Willy Ackermann (Long Tall Willy)
Saxophon  

Wolfgang Maik
Gitarre (bis 2016) 

Jürgen Wessendorf
Gitarre (ab 2017) 

 

THE STORY OF THE BONG

Teil 1: Wie alles anfing ...

Im Sommer 1979 im Keller unter Essens KultKneipe "Ampütte" , da wo
heutzutage samstäglich heiße Live - Konzerte zelebriert werden, trafen die
Jungspunde Patric und Macke auf Frieder und Wolle, zwei bereits halbwegs
erfahrene Musiker der Essener Szene.
Sie hatten erste Erfahrungen in Jazzrock - lastigen Instrumentalbands
gesammelt und konnten einen 4/4 Takt von einem 11/8 Takt leidlich
unterscheiden. Patric und Macke waren erfreulicherweise musikalisch
unversaut und konnten mit kopflastigem Gewusel und seelenlosem
Instrumentalgefrickel eh nix anfangen.

Wunderbare Voraussetzungen also um an einem warmen, groovenden,
songorientierten, reggaelastigen Groovecocktail zu arbeiten. Bereits das erste
gemeinsam, ratzfatz kreierte Songjuwel " Keep me Pushing ",
ein luftiges Liedchen mit Gassenhauerqualitäten, ließ erahnen, welches Potential
in dieser Konstellation schlummerte.
Wie gesagt, wir schreiben das Jahr 1979, lange ungepflegte Haare und der
Geruch von Patschuli bei den Weibern. Geld haben war nich angesagt.
Sound machen, dicke Klüsen und Proben bis zum umfallen.
In dieser geilen Zeit kamen wir daher und wollten weiss Gott nich die
Musikgeschichte neu erfinden.
Weisse Reggaebands auf weiter Flur nicht zu sichten.
Ska - Welle aus England und Haschpappies aus Jahmaica.
Schnell waren hochdotierte Neuzugänge zu vermelden. Einfache, aber nicht zu
einfache Mucke war angesagt.
Die Neuzugänge Willi , Wolf und Reinhard erweiterten die soundlichen
Möglichkeiten immens und es ergaben sich stilistische Feinverzweigungen bei
solidem handwerklichen Können.

Die Woche hatte zu wenig Tage für zuviel Proberei. Das erste komplette
Programm war da und wir fieberten dem ersten Auftritt entgegen.
Plakate mussten her - schwarz weiss - Din a 3 , Palmenstrand vor
Hochhaussilos.
The Bong in der Steeler Werkstatt und kurz danach im Essener Regenbogen.
Die Essener Musicszene hatte ein weiteres Highlight geboren.
Wir waren ein wenig Stolz auf uns.

Aber Stotz hält nicht lange, wenn nix passiert. Wir wollten raus in die Welt.
Doch die Welt war weit weg.
Was gab es geileres als die Vorstellung mit der ganzen durchgeknallten Truppe
auf Tour zu gehen.
Vive la France - Tournee in Südfrankreich selbst organisieren und ab dafür.
Drummer Frieder, als einziger der französischen Sprache mächtig,
hatte irgendwie Connections ausm letzten Urlaub und zeitweilig ´ne französische
Perle. Wie auch immer, im Sommer 1980 mit VW Bully und Privatwagen auf
Konzertreise bei den Franzmännern.

Ach so, da war noch unsere EP ( Schallplatte mit 4 Liedchen) in einem Essener
Tonstudio entstanden.
Mit dem reißerischen Titel "Four Smash Hits" wollten wir unser
unerschütterliches Selbstbewußtsein untermauern.
Fotos machen, Cover drucken , Knete einsammeln - Tonstudiocheffe vertrösten etc.
Weit ausm Fenster rausgehängt haben wir uns da. Aber wir hatten wat inne Hand.
Sah klasse aus mit unserem Top Bandlogo von Zucki.
Irgendwie professionell - bis auf den 8 Spur Sound.
Irgendeiner kannte einen der einen kannte der gesagt haben soll , dass der
legendäre John Peel vom BFBS angeblich spät Nachts einen Song dieser
Scheibe gespielt haben soll. Kann sein.
Und dann passiert es. In völlig euphorisierter Eiermaroclaune irgendwo auf
diesen elend langen Landstraßen unterhalb von Paris hören unsere sensiblen
Öhrchen aus dem Radio unser E - Jah Man plärren. Sofort Totenstille und Gejubel.
Die Franzosen haben doch Geschmack wat Musik angeht.
Ein Urschrei hallte durch den Bully und wir glaubten Frieder für einen Tag alles.

 

 

... Fortsetzung folgt